Auch in 2009 wechselnde Practica-Lehrerpaare vor dem Tanzabend. Die Vorstellung der Practicapaare gibt es > hier!


Practicapaar am 01.05.2009
STEFAN KNAUTH und GABY GUTHMANN aus Strasbourg

Gaby Guthmann und Stefan Knauth
Thema: Frauentechnik ... 2. Teil. Ganz generell sollte die Aufgabe beim Tango darin bestehen, es dem Anderen so angenehm wie möglich zu machen. D.h. die Männer sollten Ihre Frauen im Tango gut aussehen lassen und umgekehrt. Die Frauen sollten daher das Zeit- oder Platzangebot des Mannes mit Elenganz, Musikalität und in Harmonie füllen. Aber wie kann die Frau ihren Platz "tanzend" finden und nicht nur "folgend"? Was kann die Frau tun, um den Tanz auszuschmücken? Wie kann die Frau Verzierungen einbauen, die den Tanz bereichern? All diesen Fragen werden wir uns widmen, mit dem Ziel Euren Tango zu bereichern und Euch Lust auf Kreativität zu werden.
Gaby GUTHMANN praktiziert den Tanz von Kindheit an. Sie hat mit Gesellschaftstanz, sowie mit Folkloretanz begonnen. Später entdeckt sie den Salsa und den argentinischen Tango im Jahre 1996 durch Jochen und Elda Sohnle. Sie lehrt diesen Tanz seit 2000 und hat nie aufgehört zu reisen, um sich bei verschiedenen Tangolehrern in verschiedenen Stilen weiter zu bilden. Zu den bekanntesten gehören: Kely und Facundo, Gustavo Naverra und Gisele Anne, Sebastian Arce und Mariana Montes, Chicho und Eugenia, Fabian und Carolina, Eric Jorensen, Claudio Asprea und Agustina Videla, Silvina Valz ... Sie lehrt momentan den Tango in Deutschland, organisiert Milongas und Festivals mit Orchester und Shows in Kehl. Sie ist ebenfalls DJ in verschiedenen Ländern: Frankreich seit 2000 und seit kurzem in Deutschland und in der Schweiz.
> www.tango-tangente.com


Practicapaar am Fr. 03.04.2009
KLAUS ALBERT und DAGMAR OLSSON aus Pforzheim

Klaus Albert und Dagmar Olsson
Dagmar Olsson:
Tanz und ostasiatische Kampfkünste bewegen mich seit meiner Jugend. Nach einigem Ausprobieren hielten mich Karate und Modern Dance über 10 Jahre lang in ihrem Bann bis ich schliesslich 1992 beim Tango Argentino und Tai Chi "hängengeblieben" bin. Seitdem ist die Erforschung der Leichtigkeit der Bewegung und gleichzeitigen Erdverbundenheit eins meiner Lieblingsthemen. Seit 1998 unterrichte ich Tango Argentino, seit 2000 zusammen mit Klaus Albert. Seit einem Jahr Pilatestrainerin in Ausbildung.
Klaus Albert:
Musik und Rhythmus haben mich schon immer inspiriert. Ich tanze seit 15 Jahren mit "Haut und Haar" Tango. Meinen Tango haben verschiedenste Lehrer beeinflusst, auf deren Aufzählung ich bewusst verzichte. Ich unterrichte seit 1996 und seit 2000 zusammen mit Dagmar Olsson. Mich fasziniert der argentinische Tango in all seinen Formen so sehr, dass er fester Bestandteil meines Lebens ist.
Als Mitbegründer von Tangoloco e.V. fördern wir den argentinischen Tango in Pforzheim und unterrichten für Tangoloco seit 2001. Die Förderung des argentinischen Tangos in all seinen Formen ist uns ein wichtiges Anliegen, der Tanz hat für uns allerdings einen hohen Stellenwert.
Das Wichtigste beim Unterrichten ist für uns, dass die TeilnehmerInnen Spass am Tanzen haben und sich miteinander zur Musik bewegen, die Musik interpretieren und mit den Bausteinen des Tangos zu improvisieren lernen. Um diese Bausteine auf verschiedene Art und Weise miteinander zu verknüpfen, bedarf es einer besonderen Art der Kommunikation. Unser Ziel ist es zu vermitteln, was das Wesen dieser wortlosen Kommunikation im Paar ausmacht.
Unsere Art Tango zu tanzen und zu unterrichten umfasst sowohl die enge als auch die offene Tanzhaltung und deren Übergänge. Dies bietet die Möglichkeit, die Vielfalt und Dynamik der Tangomusik in Bewegung umzusetzen, je nach Stimmung, Platzverhältnissen, Lust und Laune, Partner, Musik, und eignem Ausdruckswunsch.
Worauf wir im Unterricht besonderen Wert legen:
- wiederholte Vertiefung der Grundlagen (Basics)
- Eingehen auf die Musik und ihre Möglichkeiten der Interpretation
- Erlernen von Bewegungen mit dem ganzen Körper anstatt von Schritten
- Erspüren der Bewegungen des Partners
- Finden des eigenen Gleichgewichts / der eigenen Achse
- Respektieren der Achse des Partners
> www.tangomedialuz.de


Practica am Fr. 06.03.2009
DANIEL und LORENA FERRO aus der Schweiz

Daniel und Lorena Fero
Daniel und Lorena FERRO sind schon 15 Jahre "im Geschäft" und das merkt man. Sie engagieren sich für den Tango in der Schweiz, organisieren Festivals und Milongas und haben regelmäßige Auftritte auf den Bühnen Europas mit verschiedenen Orchestern. Sie werden als Gastlehrer in verschiedenen Städten Europas immer wieder gerne eingeladen, um ihren Tango zu unterrichten. Die Zuschauer sind regelrecht aus dem "Häuschen", wenn die Beiden ihre atemberaubende Tangoshow darbieten.
Wir freuen uns deshalb sehr, dieses sympathische und hoch professionelle Paar zum 10-jährigen Jubiläum in Landau zu haben.
Sie unterrichten den Tango Argentino wie er in den Tanzsalons von Buenos Aires und der ganzen Welt getanzt wird. Hauptschwerpunkte sind daher das Tanzen im Salon, die Harmonie im Paar und ein korrektes Interpretieren der Musik. Und ... der Spass darf auch nicht zu kurz kommen. Daniel & Lorena gehen persönlich auf jeden Teilnehmer ein - es sollen nicht alle "gleichgeschaltet", sondern jeder Kursteilnehmer in seinem persönlichen Stil gestärkt werden.
> www.ferrotango.com


Practicapaar am 06.02.2009 und
RICARDO KLAPWIJK und ROTRAUT RUMBAUM aus Villmar-Seelbach

Ricardo Klapwijk und Rotraut Rumbaum Ricardo Klapwijk und Rotraut Rumbaum
Zusammen mit Nicole Nau, Ricardos Tanzpartnerin von 1988 bis 2002, hat er unter dem Namen RICARDO y NICOLE getanzt, unterrichtet, choreografiert und verschiedene Projekte produziert. Die Aufzählung würde den Rahmen dieser Internetseite sprengen und kann auf seiner Homepage nachgelesen werden. Ricardo kann man getrost und mit vollem Respekt als Urgestein des Tangos bezeichnen. Er war einer der ersten Europäer, den Tango im Mutterland des Tangos, in Argentinien, und später in der ganzen Welt bekannt gemacht hat.
Wir freuen uns sehr, dieses tolle Lehrer- und Tanzpaar bei uns zu haben.
Aus ihrer Homepage-Beschreibung ...
Unser Ziel des Unterrichts ist es, jedem Paar den Weg zum persönlichen Tangotanz zu ermöglichen.
Gemeinsame Unterrichtsschwerpunkte sind: Tangofiguren, Tanztechnik., Kommunikation im Paar, Musik, Improvisation, Tanzen im Salon. Tango Argentino ist eine Form der Körpersprache. Das Erlernen des Tangos hat in sehr vielen Aspekten Ähnlichkeit mit dem Erlernen einer (Fremd)Sprache. Man fängt mit einzelnen Wörtern an: Im Tango die Schritte. Die Grammatik, welche uns die Struktur gibt, vergleiche ich mit der Tanztechnik. Die Improvisation im Tanz ist dem Zusammenstellen von Frasen und Redewendungen auf eine sehr persönliche Weise ähnlich. Durch die Betonung der Bewegung im Tanz: schnell oder langsam, fließend oder staccato, laut oder leise, usw. kommt die Musikalität der Tänzer(in) zum Ausdruck, als ein Teil des Stils. Das Kommunizieren mit einer anderen Person besteht aus Aspekten wie dem Zuhören oder Sprechen, Unterbrechen oder Ausreden lassen, mit oder ohne Pausen. Genau diese Dinge finden auch ihre Bedeutung im Zusammenspiel des Paares im Tanz. Die Unterhaltung mehrerer Leute, zum Beispiel am Tisch, ist zu vergleichen mit dem Tanzen im Salon, die Konzentration muss auf mehrere Personen verteilt werden; es ist wichtig die Stimmung zu spüren, unterschiedliche Antworten zu hören und zu kombinieren. Beim Tanzen im Salon berücksichtigen wir die Tanzpaare um uns herum, wir bewegen uns gemeinsam in einer Richtung (linksrum) harmonisch auf einer Tanzfläche, sind gemeinsam im Fluss.
> www.tango-argentino.info


Practicapaar am 02.01.2009
STEFAN KNAUTH und GABY GUTHMANN aus Strasbourg

Gaby Guthmann und Stefan Knauth
Thema: Frauentechnik.
> www.tango-tangente.com


Practicapaar am 07.11.2008
ELKE BARON und KLAUS LANGE

Elke Baron und Klaus Lange
Elke und Klaus sind unser Lehrerpaar aus dem Verein und waren bereit, kurzfristig an diesem Termin die Practica zu übernehmen. Der Termin mit Ricardo und Rotraut wird am 06.02.2009 nachgeholt (si. unten). Elke und Klaus unterrichten für uns in Landau und Neustadt mit großer Begeisterung. Der Zuspruch der TeilnehmerInnen, gerade aus der "neuen" Neustadter Tangoszene, spricht für sich.


Practicapaar am 03.10.2008
JELENA IVANOVIC und DOMINIK MÜLLER aus der Schweiz

Jelena Ivanovic und Dominik Müller Jelena Ivanovic und Dominik Müller
Dominik & Jelena unterrichten seit 3 Jahren gemeinsam in der Schweiz und in Deutschland. Sie interessieren sich vor allem für einen frei geführten, improvisierten Tango- & Paartanz und legen Wert auf eine vergnügliches und entspanntes "Zusammen-Gehen".
Dominik Müller, ehemals Theaterschaffender (Theater M.A.R.I.A. u.a.), ist Soziologe und arbeitet heute in der Kulturförderung. Er tanzt seit 20 Jahren Argentinischen Tango sowie andere Salontänze. Seit 17 Jahren unterrichtet er in vielen Städten in der Schweiz. 1999 organisiert er das grosse Festival "Tangostadt" im Rahmen der Zürcher Festspiele (u.a. mit dem Quinteto Real, Colortango, Rodolfo Mederos, Dino Saluzzi, 676 Tango-Quintett, Sexteto Canyengue, Cuarteto Almagro, Tango Andorinha Sextett, Cia. de Danza Roxana Grinstein, Nueva Compania Tangueros, Cie. Quat'zarts Catherine Berbessou, ...) und von 2005 bis 2007 die Tanzentrale am Theaterspektakel (u.a. mit den Orchestern Quadro Nuevo aus München, Combo Tango aus Norwegen und Kalja Pohjola & Paratilsi aus Finnland). Er organisierte mehrere begleitete Reisen nach Buenos Aires (u.a. von SF DRS begleitet und aufgezeichnet) sowie seit vielen Jahren Tangoworkshops mit Gastlehrern aus aller Welt und Tango-Skiwochen in den Bergen (u.a. mit Chicho Mariano Frumboli, Fabian Salas, Amarai Cochero, Joe Corbata, Marcelo y Analia Vega, Cecilia Gonzales, Julio Balmaceda y Corina de la Rosa, Eric Jeurissen, Daniel Trenner, Rebecca Shulman, Juan Bruno, Zoraida Fontclara y Diego Alvaro, Pasi & Maria, Ard & Lizelot, Martin & Claudia, u.v.a.)
Jelena Ivanovic erhielt ihre Ausbildung als Tänzerin an der Hochschule für Darstellende Künste in Frankfurt und an der Hochschule der Künste in Arnheim. Im Jahre 2000 erhielt sie das "Auslandstipendium für junge Tänzer NRW" und so tanzte und arbeitet sie ein halbes Jahr in New York. Darauf folgten mehrere Engagements an Theatern in Deutschland (Essen, Braunschweig, Dresden, Gelsenkirchen, Frankfurt, Rostock, ...). Seit 2003 arbeitet sie zudem freiberuflich als Tänzerin und Choreografin und gründete ihre eigene Company "Ivanovic-Clan". Mit ihren Stücken "los-heimat-los" (2005), "Lomo" (2006), "Neues vom Ponyhof" (2007) und "Campari" (12Minmax 2007) ist sie gegenwärtig auf Tournee in freien Theater- und Tanzhäusern in Deutschland, der Schweiz und Tschechien. Darüber hinaus organisiert sie das alljährliche Tanzfestival "638 Kilo Tanz und andere Delikatessen" in Essen.
> www.tangotanz.ch, > www.ivanovic-clan.com


Practicapaar am 05.09.2008
KARIN EMRICH und LUIS BLANC aus Frankfurt

Karin Emrich und Luis Blanc Karin Emrich und Luis Blanc
Luis Blanc und Karin Emrich tanzen seit über 10 Jahren Tango Argentino, miteinander tanzen sie seit 5 Jahren. Sie haben individuell und gemeinsam, sowohl in Europa als auch in Buenos Aires, Unterricht mit den verschiedensten international bekannten Argentinischen Tangolehrern (unter anderen Carlos Gavito, Osvaldo Zotto und Lorena Ermocida, Leo Calvelli und Eugenia Usandivaras, Graciela González, Elina Roldán, Javier Rodríguez und Geraldine Rojas, Toto Faraldo, el Pibe Avellaneda) genommen. Während Tango für Luis, als Argentinier, etwas ist, das ihn zeit seines Lebens begleitete - mit Tangomusikern und Tänzern in der Familie, nicht zuletzt sein Bruder, Claudio, den er als Hauptinspiration seiner "Suche im Tango" sieht - hat sich Karins Verbindung mit dem Tango in den letzte Jahren durch regelmäßige und zum Teil mehrmonatige Aufenthalte in Argentinien immer weiter vertieft. Sie lernten sich tanzend kennen und, motiviert durch ihr starkes Interesse an der Kultur des Tango und nächtelange Gespräche mit anderen Tänzer/innen in den Milongas, gaben sie in 2005/2006 in Genf eine monatliche zweisprachige Tangozeitung (Desde el Alma) heraus, die Tango als soziales und kulturelles Phänomen zum Gegenstand hatte. Ihre Leidenschaft und das, was sie in ihren Kursen vermitteln, ist "Tango de Salón", so wie in den traditionellen Milongas (Tanzveranstaltungen) von Buenos Aires getanzt wird, Tango als sozialer Tanz.
Es gibt soviele Tangostile wie Menschen und sie sehen es als ihre Aufgabe, ihre Schüler dabei zu begleiten, "ihren Tango" zu finden, mit Freude am Miteinander und an der persönlichen Weiterentwicklung.
> www.destinotango.de