Tango hautnah
Archiv Rückblick:
10.04.2010 - "TANGUERILLA" von und mit VOLKER MARSCHHAUSEN
Zum 2. mal in Landau. Die Neolonga TANGUERILLA.
> www.tanguerilla.de
04.12.2009 - Tango-Soirée "TANGO SIN PALABRAS"
Das Ensemble TANGO SIN PALABRAS hat sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst
umfangreiches Spektrum an unterschiedlichen Tangostilen zu präsentieren.
Arrangements im Stile der 20er Jahre, Stücke aus der Blütezeit
des Tango Argentino in den 40er Jahren, Kompositionen von Astor Piazzolla
und sehr persönlich gefärbte Eigenarrangements fügen
sich zu einem abwechslungsreichen Programm. Die fünf Musiker aus
Hannover haben sich mit ganzer Seele dem Tango Argentino verschrieben
- Expressivität, Virtuosität und Spielfreude zeichnen die
Darbietungen von Tango sin palabras aus.
Besetzung:
Konstantinos Raptis hat sich nach seinem Akkordeonstudium in Hannover
mit dem Erlernen des Bandoneonspiels einen Lebenstraum erfüllt
- seit seiner Jugend begeistert ihn die Musik Astor Piazzollas.
Uwe Fietkau, Violinist der Radiophilharmonie Hannover, ist leidenschaftlicher
Tangotänzer und hat schon in Paris mit den Musikern der dortigen
Szene gespielt.
Friederike Rust, Violinistin des Staatsorchesters der Oper Hannover
und Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, ist ebenfalls passionierte
Tangotänzerin.
Christian Schulte, Pianist, unterrichtet Liedbegleitung an der Musikhochschule
Hannover und beschäftigt sich seit über 10 Jahren begeistert
mit dem Tango.
Uwe Boiko, Kontrabass, ist als Musikschullehrer in Hannover tätig.
Zusammen mit Christian Schulte blickt er auf eine gemeinsame Konzerterfahrung
mit dem Ensemble Tango rubio zurück.
> www.tangosinpalabras.de

02.10.2009 - Tanzabend "GABRIEL MERLINO"
Zum 2 x bei uns in Landau. Über 60 Leute waren wieder begeistert
vom Bandoneon-Spiel ohne Verstärker. Gabriel saß in der
Mitte der Tanzfläche und die Paare tanzten um ihn herum. Das
brachte eine sehr schöne und dichte Tangoatmosphäre.
> www.nuevosiglotango.com.ar

05.06.2009 - "TANGUERILLA" von und mit VOLKER MARSCHHAUSEN
Die Neolonga TANGUERILLA verbindet Licht, Neotangobeats, und raumfüllende
Videoprojektionen auf 2 x 10 m Screens zu einer faszinierenden audio-visuellen
Tangoinszenierung für Paartänzer, Alleintänzer und Nichttänzer.
Aufgelegt wird ausschliesslich tanzbarer Neotango und Tango nuevo von
mittlerweile 140 Interpreten, deren Spektrum von a.p.p.a.r.t ueber Gotan
Project bis Tango Jointz und Piazzolla reicht.
"Ttradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe
des Feuers." (Gustav Mahler, 1860-1911)
> www.tanguerilla.de

05.12.2008 - Tango-Soirée "TANGO FUEGO und LAURA D'ONOFRIO"

TANGO FUEGO mit Fabián Carbone (Bandoneon), Sebastian Reimann
(Violine), Detlef Strüwe (Piano), Fritz Roppel (Kontrabass) und
der bezaubernden Laura D'Onofrio (Gesang).
TANGO FUEGO versetzt sein Publikum in den gefließten Hinterhof,
die Straße oder das Bordell des pulsierenden Buenos Aires mit
seinen wundervollen Tangos, Milongas, Canjengues und Candombes. Hier
entfaltet sich der Tango schlicht und einfach in raffinierten Arrangements,
für jeden verständlich und erlebbar. Eine bewegende und
amüsante Reise der Gefühle. TANGO FUEGO hat sein Feuer auch
schon mit Gästen wie Startenor Rolando Villazon lodern lassen
und bekam Lob von Franz Xaver Ohnesorg. Seit 15 Jahren spielen und
arbeiten die Künstler aus Köln und Buenos Aires zusammen.
Und das spürt man.
> Artikel
zu TANGO FUEGO aus der aktuellen Tangodanza Nr. 4/2008 > www.tango-fuego.de
07.11.2008 - Tanzabend "GABRIEL MERLINO"
Gabriel Merlino, Meister des Bandoneons. Der unverwechselbare Klang
seines Bandoneons läßt nicht nur Tangofreunde aufhorchen.
Der 27-jährige Argentinier ist ein virtuoser Bandoneonist, der
bereits mit 8 Jahren seinen ersten Unterricht bei Marcos Madrigal
erhielt. Im Alter von zwölf Jahren studierte er bereits am Conservatorio
Nacional de Buenos Aires und besuchte schließlich Meisterkurse
bei Osvaldo Montes und Nestor Marconi. In Argentinien zählt er
zu den Stars seines Genres und ist auch als Dozent und Lehrer erfolgreich
tätig. International steht er nicht nur solo, sondern auch mit
diversen Tangoformationen auf der Bühne. Auf seiner Homepage
gibt es zwei Songs zum Reinhören in voller Länge als mp3-Dateien:
El Choclo (duo) und Che bandoneon (solo). Der Titel seiner aktuellen
CD lautet Bandoneon Dreams, World Music.
60 Leute waren begeistert vom Bandoneon-Spiel ohne Verstärker.
Gabriel saß in der Mitte der Tanzfläche und die Paare tanzten
um ihn herum. Das brachte eine sehr schöne und dichte Tangoatmosphäre.
> www.nuevosiglotango.com.ar

04.04.2008 - Tango Primavera "ROBERTO RUSSO TRIO und DJ GUILLERMO J.B."
Tango Livemusik im Kesselhaus, Landau, Lazarettgarten 16
> www.r-russo.com, > www.ag-libertango.de

07.12.2007 - Tango-Soirée "QUINTETO ÁNGEL" und dem Tangokombinat MELINA SEDÓ, DETLEF ENGEL, ANDREAS WICHTER, ANNE-CÉCILE DUBOIS"
Tango-Ensemble Quinteto Angel" im Landauer Haus am Westbahnhof
Mit über 100 Gästen, den Nummernschildern der geparkten
Wagen nach zu urteilen kamen sie aus 100 Kilometern Umkreis, geriet
die Tanzsoiree im Haus am Westbahnhof am Freitagabend zu einem gelungenen
Treff der Szene, in der getanzte Leidenschaft die Hauptrolle spielt.
Ein paar Beobachtungen vorweg. Erstens: nur schlanke Menschen tanzen
Tango. Nach den dicken Kindern von Landau" hielt man am
Freitagabend vergeblich Ausschau. Zweitens: die Tango-Szene ist überschaubar.
Man kennt sich. Bussi links, Bussi rechts. Drittens: Tangotänzer
sind bei aller Leidenschaft wohl gleichzeitig Pragmatiker. Sie führen
große Taschen mit sich, aus denen sie bei Bedarf flugs ein frisches
Hemd, ein zweites Paar Pumps, ein Reparaturset (!) für Absätze
hervorkramen.
Wer die Klaviatur des Tango Argentino nicht beherrscht, der sitzt
einfach nur da, schaut zu und staunt: Auf der Tanzfläche schöne
Paare, gekleidet in dramatisches Schwarz. Die einander umarmen und
gleichzeitig auf Distanz gehen. Dicht presst der Tangotänzer
seine Dame an sich, blickt ihr tief in die Augen, um dann den Kopf
ruckartig zur Seite zu drehen. Die Beine der Tangopaare bewegen sich
mit traumwandlerischer Sicherheit in geheimnisvoll verschlungenen
Positionen. Die Füße der Tänzerinnen stecken in Pumps
mit schwindelerregend hohen Absätzen. Jedes Paar scheint seiner
ureigenen Choreografie zu folgen. Viele Tänzerinnen halten die
Augen geschlossen, geben sich völlig dem Rhythmus der Musik hin.
Ganz gleich ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Könner, den
Tenor der Tangopoesie, getanztes Verlangen und großes Einfühlungsvermögen,
scheinen alle verinnerlicht zu haben. Zu Beginn der Soiree warteten
die fünf Vollblutmusiker des Tango-Ensembles QUINTETO ÁNGEL"
mit Musik zwischen verhaltener Melancholie und pulsierender Kraft
auf. Auf Einladung der Tango-Taverne gastierte das begeistert beklatschte
Quintett bereits zum dritten Mal in Landau. War der Auftakt der Tango-Soiree
dem konzertanten Teil vorbehalten, so füllten im weiteren Verlauf
des Abends die Paare die Tanzfläche zu Live-Musik derQuinteto-Angel"
oder zu traditionellen argentinischer Tangoklängen aus der Konserve.
> www.quintetoangel.de
Ihr ausdrucksstarkes Können zeigten zwei Profi-Paare des Tangokombinats
Saarbrücken, Lehrerteam des Landauer Vereins Tangotaverne, bestehend
aus Melina SEDÓ, Detlef ENGEL, Andreas WICHTER und Anne-CÉCILE
Dubois. Die vier haben eine Mission, nachzulesen auf ihrer Webseite
> www.tangokombinat.de:
Wir vermitteln eine Sprache: Tango. Tango tanzen heißt,
mit einem Partner zu kommunizieren. Wir vermitteln die Essenz (den
Sinn) des Tangos, seine kleinsten Bausteine (die Worte) und die Struktur
(die Grammatik). So ist jede/r in der Lage, seine Gefühle und
Ideen in dieser neuen Sprache mit dem Partner gemeinsam auszudrücken."

18.11.2005 - Tango-Soirée "CLAUDIA PANNONE und QUINTETO ÁNGEL"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Claudia PANNONE wurde in Junin, Provinz Buenos Aires, geboren. Schon
bald reifte der Entschluß, nach Buenos Aires umzuziehen und
dort zu leben, denn eine erfolgversprechende künstlerische Zukunft
erschien nur in der Hauptstadt des Landes möglich. Zur Vorbereitung
ihrer künstlerischen Laufbahn nahm sie Schauspielunterricht und
Gesangsunterricht und schulte ihre Stimme als Radio- und Fernsehsprecherin.
Geprägt und beeinflußt von der Musik Astor Piazzolla's
und auf Anraten ihrer Gesangslehrerin, Gisella Baro, beschloß
Claudia im Jahr 2002 den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit
als Sängerin auf den Tango zu legen. Im Juli 2004 veröffentlichte
Claudia ihre CD "Renaciendo".
> www.claudiapannone.com.ar
Fotos: Peter Höbel
QUINTETO ÁNGEL ist seit seiner Gründung im Jahre 2001
schnell zu einem der wichtigsten deutschen Tango-Ensembles avanciert.
Mit außerordentlichem persönlichen Engagement spielen die
fünf Interpreten eine Musik, die ihre Kraft aus dem scheinbaren
Widerspruch zwischen getragener Melancholie und ungestüm pulsierender
Kraft bezieht. Die Musiker, die ursprünglich aus so unterschiedlichen
Stilrichtungen wie Jazz, Klassik und Tango zueinander fanden, haben
es durch Ihre Zusammenarbeit nicht nur geschafft, einen individuellen
und unverwechselbaren Stil für Ihre Arrangements zu finden. Vielmehr
nehmen auch mehr und mehr Eigenkompositionen einen festen Platz im
Repertoire des Quinteto Ángel ein. Aktuelle CD "Danzarin".
> www.quintetoangel.de.
Die Künster wurden präsentiert von > www.cultytango.com.
02.10.2004 - Tango-Soirée "QUINTETO ÁNGEL und dem Tanzpaar ENRIQUE GRAHL und JUDITA ZAPATERO"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Die fünf Musiker aus Berlin schaffen es, mit ihren Interpretationen und
Kompositionen einen Bogen von der "Guardia Vieja" über
die "Goldene Ära" der 40er und 50er bis hin zum "Tango-Nuevo"
unserer Zeit zu schlagen. Schon der Titel ihrer aktuellen CD "Danzarin"
verrät, dass dabei Tanz und Musik eine untrennbare Einheit bilden.
Was macht heute - rund hundert Jahre nach der Entstehung des Tangos
an der Mündung des Rio de la Plata - die Faszination dieser melancholisch
- sentimentalen und doch kraftvoll - pulsierenden Musik aus? Dieser
Frage geht das "QUINTETO ÁNGEL" seit Januar 2001
mit großer Entdeckungs- und Experimentierlust auf den Grund.
Dabei beleuchten die fünf Berliner Musiker nicht nur die bekannten
Facetten des Tangos. Neben neuen Arrangements der argentinischen Tango"klassiker"
und des "TangoNuevo" (Neuer-Tango) Komponisten Astor Piazzolla
haben auch ausgefallene Spielarten des Tango und nicht zuletzt eigene
Stücke ihren festen Platz im Repertoire des Ensembles gefunden.
Die besondere Besetzung des Quinteto Ángel gibt der Gruppe
die Möglichkeit, ihren Interpretationen ungewöhnliche Klangfülle
und Transparenz zu verleihen. Sowohl traditionelle argentinische Tangos
als auch konzertante Tango Nuevo - Kompositionen erleben in eigenen
Bearbeitungen neue Intensität und Facettenreichtum.
CD Kritik und andere Pressestimmen:
"Manchmal staunt man über die fast unbegrenzte Klangfantasie,
ein andermal über die schiere Virtuosität der Akteure."
FAZ
"... niemals flach oder oberflächlich, immer schnörkellos,
ohne Kitsch und Sülze, immer voller Spannung und deshalb nicht
für eine Sekunde langweilig."
"... allesamt sind sie Vollblutmusiker mit erstklassiger Ausbildung,
virtuoser Beherrschung ihres Instrumentes und einem wunderbaren Einfühlungsvermögen
in die Einzigartigkeit des Tango ..." TANGODANZA
> www.quintetoangel.de

Enrique GRAHL und Judita ZAPATERO vereinen als Tanzpaar argentinische
Tango-Tradition mit innovativen Elementen. In enger Umarmung bringen
sie die Musik zum Leben und bezaubern durch ihre Eleganz und ein perfektes
Zusammenspiel. Bei den großen Meistern des Tangos in Buenos
Aires genossen sie eine hervorragende Ausbildung, 2003 wurden sie
Vizeweltmeister in der Kategorie Tango Salon. Für die beiden
ist dieser Tanz aber kein Sport, sondern der Ausdruck einer Kultur.
Der Tango ist zwar Argentiniens Seele, doch diese Seele hat keine
Nationalität, sondern kann - wie Enrique und Judita beweisen
- überall und in jedem Menschen eine Heimat finden.
Ihr innigster Wunsch ist es, die Zuschauer zu verzaubern und sie daran
teilhaben zu lassen, was diese Musik in ihnen bewegt. Dafür verwenden
sie in ihren Shows zwei Stile: Tango Fantasia und Tango Salon.
Der Tango Fantasia ist für die Bühne gedacht, er arbeitet
mit offener Umarmung und raumgreifend komplexen Schrittfolgen. Wesentlich
ist, dass er nicht nur für den Partner getanzt wird, sondern
diese Verbundenheit nach außen übertragen kann. Wie nur
wenige Tänze der Welt macht der Tango in nur wenigen Minuten
eine Fülle von Emotionen erlebbar: Kraft, Sehnsucht und Liebe.
Auch das fließende Zusammenspiel der Körper berührt
jedes Herz. Lebendiger Gegensatz dazu ist die Beinarbeit spannungsgeladene
Bewegungen in atemberaubender Koordination, die das Auge fesseln.
Tango Salon ist der traditionelle Tango Agentino, sie tanzen ihn Brust
an Brust und mit hoher Eleganz und Innigkeit. Ihr Showdebüt war
2000 in Buenos Aires im Club Sunderland, dem wichtigsten Club der
Stadt. Seitdem tanzen sie dort regelmäßig in Clubs wie
La Calesita, Porteno Bailarin und Salon Cunning vor. Diese Erfolge
ermutigten sie, den Tango Salon auch in Deutschland zu zeigen. So
treten sie, zusammen mit Tangofive, auch im Friedrichsbau Varieté
Stuttgart auf.
> www.enriqueyjudita.de

06.08.2004 - Tanzabend "TITO ROCCA"
im Hotel Französisches Tor, Landau

11.10.2003 - Tango-Soirée "W. FLEISCHHAUER und Rodolfo "chino" AGUERRODI und Miho OMAKI"
Tango in Worten: Lesung mit Wolfram Fleischhauer aus seinem Buch "Drei Minuten mit der Wirklichkeit" in Landau
Die Musik beginnt. Eine tiefe Frauenstimme singt Tango. Ausdrucksvoll
und tief, wehmütig und gleichzeitig stark schwebt ihre Stimme
im Raum. Es ist dunkel, vorne in der Mitte steht ein Tisch, gut beleuchtet,
und darauf liegt das Buch. Alles ist bereit für die Lesung und
die Spannung steigt - im Publikum und in der Musik. Endlich, am Höhepunkt
der Musik, steht ein Mann auf, geht zum Tisch, setzt sich und beginnt
zu sprechen: "Worüber man nicht sprechen kann, davon muss
man schreiben". Der deutsche Schriftsteller Wolfram FLEISCHHAUER
las am Samstag im Landauer Haus am Westbahnhof aus seinem Roman "Drei
Minuten mit der Wirklichkeit" im Rahmen der Tango-Soiree und
ließ sein Publikum auch am Entstehungsprozess seiner Bücher
Anteil nehmen: Die Figuren seiner Romane hätten im Grunde eine
Eigenschaft, die sie für Romane ungeeignet machten, sie seien
alle sprachlos, so sagt er. Das Schicksal habe ihnen so böse
mitgespielt, dass sie eine zweite Sprache entdecken, in der sie sich
ausdrücken können. In "drei Minuten mit der Wirklichkeit"
ist es der Tango, mit dem die Hauptfigur Damián das Schreckliche
ausdrückt. So findet auch der Autor über seine Figuren eine
Sprache jenseits der Sprachlosigkeit.
Anstoß für den Roman gab ein Erlebnis in den 80er-Jahren.
Fleischhauer hörte bei einem Freund Musik von Astor Piazolla
und wurde, wie er sagt, "davon infiziert". Er wollte diese
Musik tanzen und nahm Tangostunden. Sechs Jahre hat es gedauert, sechs
Jahre des Eindringens und der "tastenden Versuche". 1997
reiste er nach Buenos Aires und erlebte eine Art "Schock",
begegnete einer "merkwürdigen Welt voller Codes und Rituale",
wie er sagt. Was ihn aber tief berührte, war die "dunkle
Geschichte jenes Landes, die überall zu sehen ist und über
die niemand reden will." Das habe ihm die Sprache verschlagen
und deshalb musste er darüber schreiben.
Die Geschichte beginnt. Fleischhauer führt seine Figuren ein,
behutsam wie in seinem Roman, begleitet er seine Hörer in das
Geschehen und lässt die Personen lebendig werden. Giulietta ist
eine junge Ballett-Tänzerin, lebt in Berlin und lernt den Tangotänzer
Damián kennen. Sie verlieben sich und verleben eine kurze wundervolle
Zeit, dann aber geschieht etwas Schreckliches: Giuliettas Vater will
die Verbindung vereiteln und Giulietta findet ihn in ihrer Wohnung
gefesselt und geknebelt, dazu eine kurze Abschiedsnachricht von Damián.
Er will sie nie wiedersehen. Giulietta stiehlt die Kreditkarte ihrer
Mutter und fliegt nach Buenos Aires in der irren Hoffnung ihn dort
zu finden.
Mit angenehmer weicher Stimme liest Fleischhauer, wortgewandt ist
er nicht nur in der Schrift, auch im freien Sprechen. Es stimmt alles:
Phrasierung und Pausen, die Stimme gekonnt moduliert und auch das
Gefühl, das sich durch die Worte in die Bäuche der Zuhörer
schleicht.
Fleischhauers Sprache ist konkret, gut verständlich und doch
tief. Wundervolle Musikbeschreibungen lassen die Liebe zum Tango an
vielen Stellen durchblitzen. Dazu spielt der Autor die Musik ein,
um die es geht, so dass der Hörer tatsächlich mitempfindet.
So wird die Lesung zu einem Erlebnis, das über lesen und vorlesen
hinaus-geht. Wer sich der Musik öffnet, findet neben einem spannenden
Roman auch einen Zugang zum Tango Argentino - als Musikstil und als
Tanz. Geschickt beendet der Autor die Lesung an einer sehr spannenden
Stelle, so dass die Neugier aufs Weiterlesen geweckt wird.
Wolfram Fleischhauer ist bekannt für seine minutiös recherchierten
Romane, die sich zwischen historischer Authentizität und Fiktion
bewegen. Der 1961 in Karlsruhe geborene Schriftsteller belegte im
Jahr 2000 mit seinem Roman "die Frau mit den Regenhänden"
den 3. Platz des Deutschen Krimipreises in der Sparte "National".
Seine typische Handschrift zeigt sich auch in diesem Roman: Witzig
und eingängig, tiefsinnig und treffend schreibt er und dabei
ist Spannung vom ersten bis zum letzten Wort, so dass man das Buch
am liebsten in einem Zug durchlesen würde.
Gut besucht war die Veranstaltung, die gemeinsam von der Landauer
Tangotaverne und dem Verein Leben und Kultur e.V. organisiert wurde.
Einen Schriftsteller einzuladen war in der Reihe der Tango-Soiree
ein Novum. Das Experiment ist geglückt. Ein ganz anderer Hörerkreis
wurde angesprochen, viele der Literaturfreunde harrten auch noch bis
zu der Tango-Tanzvorführung aus, bei der am späten Abend
das argentinische Tanzpaar Rodolfo AGUERRODI und Miho OMAKI verschiedene
Stile des Tangos vorstellte. Den Abschluss des Abends bildete - wie
immer - eine Gelegenheit zum Tanzen. (Kirsten Gödeke)
INFO: Wolfram Fleischhauer: Drei Minuten mit der Wirklichkeit. Knaur,
ISBN 3-426-62256-4, 8,90 Euro.
> www.wolfram-fleischhauer.de
23.05.2003 - Tango-Soirée "ANJA STÖHR und PURO APRONTE"
Tango-Sängerin Anja Stöhr mit dem Trio "Puro Apronte" bei genussvollem Abend in Landau
"Wie ausführlich bewiesen ist, wurde der Tango für
mich erfunden", Anja Stöhr schaut verschmitzt in die Runde.
Der Text ist eine ihrer herrlich treffenden Übersetzungen aus
dem Spanischen, diesmal von Humberto Constantini und gibt Antwort
auf die Frage "Warum ausgerechnet Tango?". Die Tango-Soiree
am Freitag im Landauer Haus am Westbahnhof mit der Berliner Sängerin
Anja STÖHR und dem Trio "PURO APRONTE" gab dem Publikum
sehr ausführlich Antwort auf diese Frage: "Warum eigentlich
Tango?"
Schalk und Power strömen Anja Stöhr aus allen Poren. Die
ausgebildete Schauspielerin übersetzt selbst die spanischen Texte
in einer feinfühligen, witzigen und poetischen Art. Sie trifft
den Atem der Lieder in ihrer Wortwahl, und sie trägt die Texte
derart vor, dass dem Publikum unweigerlich die Gänsehaut über
den Nacken schauert. Wenn sie singt, wird ihre Liebe zum Tango greif-,
hör- und fühlbar. Ihre schöne ausdrucksvolle Stimme
passt zu den melancholischen Stücken genauso wie zu den leichten,
witzigen. Den Ausdruck des Tango hat sie in Argentinien gelernt -
und das merkt man. Nicht umsonst gilt Anja Stöhr als "die"
deutsche Tango-Sängerin, die keinen Vergleich mit ihren argentinischen
Kolleginnen zu scheuen braucht.
Mit "Puro Apronto" waren ebenfalls Musiker zugegen, die
im deutschen Tango etwas gelten. Peter Reich ist Deutschlands bekanntester
Bandoneon-Spieler. Er bringt sein Instrument zum Lachen und Weinen,
ganz wie es der Tango erfordert. Robert Schmidt ist ein international
erfahrener Tangopianist, dessen Liebe zum Jazz immer mal wieder durchblitzt.
Zusammen mit Kaspar Domke am Kontrabass spielen sie den Tango "unter
Dampf", das nämlich bedeutet "Puro Apronto".
Ob kraftvoll oder leise, schwungvoll oder zart, die Musiker zeigten,
dass sie den Tango in einem breiten Spektrum beherrschen und ihm in
ihrer Interpretation ihre eigene Note verleihen - und das wörtlich
genommen, denn im Tango gilt wie im Jazz, dass man nicht an seinen
Noten klebt, sondern den ganz persönlichen eigenen Ausdruck findet.
Und noch eine Parallele gibt es: Die Musik steht und fällt mit
dem Zusammenspiel, oft über Augenkontakt koordiniert, sind diese
drei Musiker perfekt aufeinander eingespielt.
Inzwischen gehört die Tango-Soiree zur guten Tradition im Haus
am Westbahnhof und wird gemeinsam mit der Landauer Tangotaverne organisiert.
Wie immer wurden zwei Sets konzertant gegeben und beim dritten Set
die Tanzfläche frei geräumt. Anschließend gab es noch
bis spät in die Nacht Tangomusik von der CD für die Tanzbegeisterten,
die aus Saarbrücken, Kaiserslautern und Frankfurt angereist waren.
So gesehen war diese Soiree auch ein "wichtiger Meilenstein für
die Landauer Tango-Szene", wie Martin Deisenrieder von der Landauer
Tangotaverne sagt. Zum ersten Mal haben sich in Landau bei diesem
Konzert hochkarätige Tänzer der deutschen Tango-Tanzszene
getroffen. Als Zuschauer der sehr gut besuchten Veranstaltung kam
man so in den Genuss, Tänzer auf allen Niveaus zu beobachten.
Ein genussvoller Abend auf ganzer Linie. (Kirsten Gödeke)
> www.anjastoehr.de

21.06.2002 - Tango-Soirée "WALTER BECKER, TRIO NOSTALGIA, Fabián ACOSTA und Marión"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
120 ZuschauerInnen sahen und hörten an diesem Abend ein Konzert
mit Walter BECKER. Das TRIO NOASTALGIA spielte nach dem Konzert noch
einen 3. Set zum Tanz und konnte so auch seine musikalische Qualität
für tanzbare Tangos unter Beweis stellen. Nach dem Konzert gab
es eine Tanzvorführung (Tango Argentino und argentinische Folklore)
mit Fabián ACOSTA und Marión, die das aufmerksame Publikum
mit viel Beifall quittierte.
Tango in Landau - für Kulturinteressierte und TänzerInnen
gleichermassen.
Walter Becker, dem in Buenos Aires geborenen Sänger, Schauspieler
und Komponisten, eilt der Ruf voraus, einer der besten Tangosänger
zu sein, die derzeit in Europa zu hören sind. Mit seiner einzigartigen
Conférence lässt er die Welt des Tangos um die Jahrhundertwende
wieder aufleben: verräucherte Hafenkneipen, unglückliche
Liebesgeschichten aber auch zeitgenössischer "Tango Nuevo"
bekommen eine neue Ausdrucksform. Begleitet wird er von einem Trio
aus Vollblutmusikern, die jedes Konzert zu einem musikalischen Leckerbissen
machen: Gabriel Battaglia (Gitarre), Gustavo Battistessa (Bandoneon)
und Pablo Paredes (Klavier) begeistern mit einem breit gefächerten
Repertoire alle Liebhaber des Tango.
> www.tangorepublica.de

Fabián ACOSTA wurde von den berühmtesten Lehrern Argentiniens
zum Tangotänzer und Dozenten des Tango Argentino ausgebildet.
Zu seinen Lehrern zählten u.a. Antonio Todaro, Juan Carlos Copes
und Carlos Rivarola. Sein tänzerisches Können beschränkt
sich jedoch keineswegs nur auf den Tango Argentino, sondern umfaßt
ein Tanzspektrum, das von den folkloristischen Tänzen seines
Landes und Lateinamerikas bis hin zum Jazz und Ballett reicht. Seit
2001 tanzt er mit Marión, die Ihre Tango Formation in Buenos
Aires genoß.
> www.acostango.de

07.06.2002 - Tanzabend "DON BAIRES"
im Hotel Französisches Tor, Landau, Reiterstr. 11
3 Jahre TangoTaverne in Landau - ein Grund zum Feiern. Ca. 60 ZuschauerInnen
und TänzerInnen erlebten das Duo DON BAIRES aus Argentinien.
Don Baires spielte konzertant und zum Tanz, eine gute Mischung, die
das spielerische Können des Duos unter Beweis stellte, wobei
auch die TänzerInnen voll auf ihre Kosten kamen - eine stets
volle Tanzfläche war der Dank an die Musiker. Zwischendurch und
danach gabs Musik von CD bis weit nach Mitternacht. Ein gelungener
Abend, der uns sehr viel Spass gemacht hat - und das alles ohne Eintritt
für unsere Gäste.
Im Jahr 1994 kam es zu einer mythischen Begegnung: Der Pianist Rafael
Villazón und der Gitarrist Martin Negro trafen sich zufällig
auf der Bühne. Diese beiden jungen Talente der argentinischen
Szene versprachen sich gegenseitig in der Zukunft ein gemeinsames
Projekt zu machen.
Sechs Jahre später kehrte der Zauber zurück ... das wurde
gegründet.
Sie interpretieren Stücke und Arrangements der größten
Tango-Meister! Dieses Duett ist ein Tribut an einige der außergewöhnlichsten
Musiker wie z.B. Piazzolla, Salgán, De Lio und andere. Durch
ihre Aufritte voll Hingabe, Leidenschaft und Virtuosität fanden
sie schnell Anerkennung bei Kollegen und in der Öffentlichkeit.
Musikalisch in wunderschönen klassischen Stücken zuhause
und immer unterwegs in die Zukunft ist Don Baires eine energiegeladene,
erfrischende und unvergessliche Begegnung mit dieser bezaubernden
Musik namens ... Tango.

12.10.2001 - Konzert "WALTER BECKER und TRIO NOSTALGIA"
im Edelhof, Kirrweiler (Kreis Südl. Weinstrasse), Kirchstrasse
Eine Veranstaltung im Rahmen des Kulturprogramms der Verbandsgemeinde Maikammer. Ein begeistertes Publikum (ca. 80 Besucher) war sehr angetan von Walter BECKER und seinen hervorragenden Musikern. Anschl. gab es noch eine Tanzvorführung mit Susanne VON SCHÖNEBECK und Martin LÖHLEIN, sowie CD-Musik der Tangotaverne.
28.09.2001 - Tango-Soirée "LA FEDERAL"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Nach den letzten ausverkauften Veranstaltungen, fanden bei dieser
Tango-Soirée leider nur ca. 80 ZuschauerInnen den Weg ins Haus
am Westbahnhof, obwohl das Angebot vielversprechend war. Zuerst ein
Konzert mit der Gruppe "LA FEDERAL". Das Quartett "La
Federal" spielte mit Gabriel Battaglia (Buenos Aires, Gitarre)
Karin Eckstein und Elke Knötzele (Bandoneones) und Paul Ernst
Knötzele (Piano) Tangos, Milongas und Valses zum Zuhören
und einen 3. Set zum Tanzen. Anschließend konnte open end zu
CD-Musik getanzt werden. Weiter wurden Cocktails, ein kalt-warmes
Buffet von Feinkost-Casella aus Landau und professionelle Massagemöglichkeiten
angeboten. Also ein Angebot für Jeden/Jede.

16.02.2001 - Vortrag Tangomusik "ALFREDO ALDERETE"
in der TangoTaverne, Landau, Reiterstr. 11
Herr ALDERETE als Vorsitzender der Deutsche Akademie des Tangos / Deutschland hielt während des Tanzabends einen Vortrag zur Tangomusik und Tangokultur.
03.02.2001 - Tango-Soirée "TANGO & KLEZMER QUARTETT"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Ca. 200 ZuschauerInnen. Ein ausverkauftes Haus am Westbahnhof erlebte
eine gelungene Mischung aus Kultur und Tangomusik - ergänzt durch
den Ausschank argentinischer Weine von der Weinhandlung "Am kleinen
Platz". Das TANGO & KLEZMER QUARTETT spielte Klezmermusik wie auch
Argentinischen Tango und zeigte, daß beide Musikrichtungen durchaus
Gemeinsamkeiten haben. Ein konzentriertes und zufriedenes Publikum
zeigte, daß das Konzept der Veranstaltung (Verein Leben und
Kultur als Veranstalter und Verein TangoTaverne Landau als Ideengeber)
aufging. Anschließend konnte bis 2 Uhr zu CD-Musik Tango getanzt
werden.
Besetzung: Dimitry Reznik, (Violine), Henrik Albrecht (Klavier, Bandoneon),
Tilo Erlenbusch (Bandoneon, Mandoline, Gitarre und Gesang), Nils Imhorst
(Kontrabaß) - Rheinischer und Argentinischer Tango, Klezmermusik
und jiddische Lieder.
Als im Hafenviertel Kölns der Tango ,,Die Geschichte der Nachbarin"
komponiert wurde, war dies nicht nur die Geburt des ,,Rheinischen
Tangos". Ein Ensemble entstand, das sich mühelos zwischen Tristesse
und Frohsinn bewegt: Tango & Klezmer Quartett. Der erste Tango der
Musiker war verhalten und doch temperamentvoll. fremd und zugleich
seltsam vertraut, frisch wie der Schaum auf einem Glas Kölsch,
dreckig wie die Fluten des Rheins. Sie nannten diese Musik den ,,Rheinischen
Tango". Der Rhein spült seither sein musikalisches Treibgut in
die Tangokompositionen des Quartetts, die im Repertoire einen besonderen
Kontrast zu den zeitgenössischen und traditionellen argentinischen
Tangos bilden. Auch in der Klezmermusik der Gruppe fließen verschiedene
Strömungen zusammen. Liebevoll ist ihr Umgang mit den Ursprüngen
der Klezmermusik, überraschend ihre musikalischen Streifzüge
über die Grenzen des Genres hinaus. Archaisches wechselt mit
Avantgarde, rituelle Musik mit jiddischem Musical, Tango mit Klezmer.
Das Tango & Klezmer Quartett spielt mit den Gegensätzen ohne
sie aufzulösen. In seinem Programm verfolgt das Tango & Klezmer
Quartett den Weg der jüdischen Wandermusiker von ihren osteuropäischen
Wurzeln der letzten Jahrhunderte bis in die ,,Neue Welt". Die virtuose
Klezmergeige steht dabei im Mittelpunkt der phantasievollen Instrumentalarrangements.
Die Lieder werden von der poetischen Kraft der jiddischen Sprache
beseelt.
> www.klezcetera.de

22.09.2000 - Tango-Soirée "HÉCTOR OMAR und ANIBAL ZIVILOTTI"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Fast 100 ZuschauerInnen kamen zum Konzert mit Héctor OMAT
und Anibal ZIVILOTTI. Ein konzentriertes Publikum hörte dem "Grand
Senieur" aufmerksam zu. Lieder voller Melancholie und Schmerz und
dann wieder heiter und kraftvoll. Die beiden Künstler hatten
sichtlich Freude am Konzert. Als Zugabe ein Tangolied, das an die
Wurzeln des Tangos erinnerte und mit afrikanischen Trommeln begleitet
wurde. Beim anschließenden Tanzabend zu CD-Musik bis 3.00 Uhr
kamen die TangotänzerInnen ebenfalls voll auf ihre Kosten.
Héctor Omar gilt ohne Zweifel als einer der großen Sänger
des argentinischen Tango und kann getrost als Teil seiner Geschichte
bezeichnet werden. Dass wir einen so bedeutenden Vertreter der südamerikanischen
Kultur in Landau begrüßen dürfen, verdanken wir dem
Umstand, dass Anibal Zivilotti als Sänger und Gitarrist des Buenos
Aires Tango Trio von der warmen und herzlichen Atmosphäre im
Haus am Westbahnhof sehr angetan war. Als Duo werden sie den Freunden
des Tango und der südamerikanischen Musik ein unvergessliches
Erlebnis präsentieren.
07.04.2000 - Tango-Soirée "BUENOS AIRES TANGO TRIO"
im Haus am Westbahnhof, Landau, An 44 Nr. 40 a
Ca. 180 ZuschauerInnen. Gegen 21.30 Uhr war das Haus am Westbahnhof ausverkauft.
Tolle Atmosphäre und gute Stimmung - ergänzt durch den Ausschank
argentinischer Weine von der Weinhandlung "Am kleinen Platz" und den
kleinen Leckereien für zwischendurch. Das BUENOS AIRES TANGO
TRIO spielte 3 Sets, wobei von Anfang an geztanzt werden konnte. Dazwischen
je Tanzpaar zwei Tanzauftritte und gemeinsam zur Lifemusik nochmal
zwei Tanzeinlagen. Viel Beifall und ein rauchfreies Haus am Westbahnhof
boten eine schöne Tangosalonkulisse für die Freunde des
Tangos. Fortsetzung folgt.
Leidenschaftlich, aber auch ironisch, temperamentvoll, doch nicht
ohne einen Hauch von Melancholie: eine Musik von packender Intensität
ist der Tango, Argentiniens Kulturgut ,,par excellence". Einst
in den Armenvierteln von Buenos Aires geboren, wurde der Tango bald
salonfähig und avancierte zu einer anspruchsvollen Musik von
Weltgeltung, ohne jedoch seinen ureigenen Ausdruck zu verlieren, der
auch heute noch von musikalischen Ensembles wie dem Buenos Aires Tango
Trio unverfälscht dargeboten wird. Das Repertoire des Trios stellt
einen repräsentativen Auszug aus der Tangogeschichte dar und
umfaßt altbekannte Lieder, beispielsweise von Carlos Gardel,
ebenso wie moderne Kompositionen eines Astor Piazzolla. Die Texte
des Tango, oftmals kunstvolle Werke argentinischer Volksdichter, in
denen sich Sehnsüchte und Spleen der Bewohner von Buenos Aires
widerspiegeln, werden vom Sänger des Trios mit einer Ausdruckskraft
vorgetragen, die auch das nicht spanisch sprechende Publikum viel
von ihrer Eindringlichkeit spüren lassen. Durch den wechselnden
Einsatz verschiedener Instrumente gelingt es dem dreiköpfigen
Ensemble, die Klangvielfalt im Repertoire zu steigern.
> www.buenosairestangotrio.de

29.03.2000 - Mittwochskino "TANGO LESSON"
im ATU-Kino Center, Landau, Königstraße 50
Ca. 150 ZuschauerInnen, mehr als erwartet. Eine gute Werbung für die Tango-Soirée.
> www.sonypictures.com/classics/tango/


Tangotaverne
e.V. - Dagobertstr. 1 - 76829 Landau - Tel.
0160 / 9620 5703 - >